gesundheitsvorsorge

So wichtig ist die Gesundheitsvorsorge

Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sind wichtig, denn sie helfen zu verhindern, dass gesundheitliche Probleme entstehen oder sich verschlimmern. Wenn Sie regelmäßig zum Arzt gehen, lassen sich gesundheitliche Probleme frühzeitig erkennen. Außerdem lernen Sie, wie Sie mit chronischen Erkrankungen besser umgehen können.

Ablauf der Gesundheitsvorsorge

Bei der Gesundheitsvorsorge handelt es sich um proaktive und gezielte Maßnahmen, welche dazu beitragen sollen, potenzielle Krankheiten zu erkennen und Risikofaktoren zu minimieren. Sie kann eine körperliche Untersuchung, Labortests und bildgebende Untersuchungen umfassen. Der Arzt kann dem Patienten auch Fragen zu seiner Krankengeschichte und seinen Lebensgewohnheiten stellen.

Die Einzelheiten der Vorsorgeuntersuchungen variieren zwar je nach Arzt und individuellem Risiko des Patienten, aber einige allgemeine Elemente einer Vorsorgeuntersuchung sind: Blutdruck- und Cholesterin-Untersuchungen, Krebsvorsorge, Impfungen und Beratung über eine gesunde Lebensweise. Die meisten Menschen gehen für Vorsorgeuntersuchungen zu ihrem Hausarzt. Es kann jedoch sein, dass Sie für bestimmte Arten von Vorsorgeuntersuchungen einen Facharzt aufsuchen müssen, zum Beispiel einen Kardiologen, Gynäkologen oder Dermatologen. Durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen können die Patienten eine aktive Rolle bei der Erhaltung ihrer Gesundheit und ihres Wohlbefindens übernehmen.

Wer übernimmt die Kosten?

In vielen Fällen wird die präventive Versorgung von der bKV, also der betrieblichen Krankenversicherung, übernommen. Es gibt jedoch auch Fälle, in denen der Einzelne die Kosten für die Vorsorge aus eigener Tasche bezahlen muss. Die Kosten für Präventivmaßnahmen können je nach Art der Leistung variieren. Eine Routineuntersuchung kann beispielsweise weniger kosten als ein Screening auf eine bestimmte Krankheit. Ob jemand die Kosten für eine Vorsorgeuntersuchung selbst tragen muss, hängt letztlich von seinem individuellen Krankenversicherungsplan ab.

gesundheitsvorsorgecheck

Vorsorgeuntersuchungen sind unerlässlich

Durch regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Arzt können potenzielle gesundheitliche Probleme frühzeitig erkannt werden. Dadurch lassen sich dann im Bedarfsfall Maßnahmen ergreifen. Diese Untersuchungen können dazu beitragen, Lebensstile zu erkennen, welche die eigene Gesundheit gefährden.

So kann ein einfacher Bluttest beispielsweise einen hohen Cholesterinspiegel aufdecken, der dann durch gesunde und abwechslungsreiche Ernährung und Bewegung in den Griff bekommen werden kann. Äpfel, Avocados, Hülsenfrüchte und Walnüsse sind natürliche Cholesterinsenker, die jeder in die eigene Ernährung mit einfließen lassen kann. Auch potenziell sehr gefährliche Krankheiten können früh erkannt und so vorzeitig behandelt werden. Mit einem Test auf verborgenes Blut im Stuhl können zudem Erkrankungen des Verdauungstraktes analysiert werden. Darmkrebs im Anfangsstadium kann zu leichten Blutungen führen, die mit bloßem Auge jedoch nicht sichtbar werden.

Ab wann muss man zur Gesundheitsvorsorge?

Man ist nie zu jung für gesundheitliche Vorsorgeuntersuchungen. Denn diese beginnen bereits im Säuglingsalter und inkludieren Untersuchungen der Organe, des Skeletts sowie der Muskulatur. Zur Vorsorge im Kindesalter zählen auch Regelimpfungen wie Tetanus und Kinderlähmung. Auch gesetzlich krankenversicherte Erwachsene erhalten kostenlosen Zugang zu regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen, Gesundheits-Checks oder auch Krebsfrüherkennungsuntersuchungen.

Die Maßnahmen selbst können dabei unterschiedlichster Natur sein. Frauen ab 20 Jahren können laut der Verbraucherzentrale beispielsweise einmal pro Jahr eine kostenfreie Genitaluntersuchung zur Früherkennung von Krebs in Anspruch nehmen. Männer ab 35 Jahren können alle zwei Jahre ein Hautkrebs-Screening durchführen lassen. Für Frauen ab 50 Jahren werden kostenfreie Mammographie-Screenings angeboten, Männer ab 65 können sich einer Ultraschalluntersuchung zur Früherkennung von Aneurysmen der Bauchschlagader unterziehen.

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Routineuntersuchungen bei Zahn- und Augenarzt nicht vergessen

Keinesfalls vernachlässigt werden sollten auch Kontrollen beim Zahn- und Augenarzt. Vor allem die Phobie vor der Dentalbehandlung ist dabei in vielen Fällen unbegründet. Werden Karies oder Entzündungen frühzeitig erkannt, können sie ohne großen Aufwand behoben werden. Meist kommen erst mit fortschreitenden Krankheitsbildern aufwendige Behandlungen ins Spiel.

Diese können dann nicht nur zeitintensiv, sondern auch teuer werden. Auch der Besuch beim Augenarzt sollte mindestens einmal im Jahr erfolgen. Brillenträgern wird ein halbjährlicher Kontrollbesuch empfohlen. Durch die regelmäßigen Untersuchungen können häufig auftretende Erkrankungen wie grauer Star bereits frühzeitig behandelt werden, ohne dass Betroffene in der Sehqualität beeinträchtigt werden.

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