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Die richtige Handpflege in der kalten Jahreszeit

Im Winter wird die Haut besonders beansprucht. Vor allem die Hände leiden oft unter den niedrigen Temperaturen, da sie der Kälte oft ungeschützt ausgeliefert sind.

In dieser Jahreszeit ist es deshalb umso wichtiger, hier entsprechend vorzusorgen. Doch wie kann dieser empfindliche Bereich in der kalten Jahreszeit geschützt werden, so dass spröder und trockener Haut möglichst effektiv entgegengewirkt werden kann?

Die gute Nachricht ist, dass es einige Möglichkeiten gibt, für optimale Grundvoraussetzungen zu sorgen. Mit Hilfe der folgenden Tipps ist es oft möglich, die natürliche Schutzschicht der Hände beizubehalten und aktiv zu unterstützen.

Tipp Nr. 1: Hände richtig waschen

Die Pflege der Hände beginnt mit dem richtigen Händewaschen. Allein bei diesem alltäglichen Prozess können viele Fehler passieren. Im schlimmsten Fall werden die Hände mehr geschädigt als gepflegt.

Als Grundregel gilt: jedes Mal, wenn die Hände gewaschen werden, zerstört die Seife die natureigene Schutzschicht der Haut in diesem Bereich. Natürlich stellt es keine Option dar, im Winter ausnahmsweise auf dieses hygienisch-wichtige Vorgehen zu verzichten. Wer sich seine Hände richtig wäscht, kann Rissen und Co. meist aktiv vorbeugen.

Für das richtige Händewaschen ist im ersten Schritt die Wassertemperatur entscheidend. Das Wasser darf nicht zu heiß sein, auch wenn genau das bei niedrigen Temperaturen oft als angenehm empfunden wird. Der Temperaturunterschied ist jedoch zu hoch und die Haut leidet mehr als es ihr nützt.

Lauwarmes Wasser ist hier – gerade auch mit Hinblick auf das Abtöten von möglichst vielen Bakterien – absolut ausreichend.

Zudem sollte entweder eine pH-neutrale Seife oder eine Seife mit dem pH-Wert 5,5 benutzt werden. Die entsprechenden Produkte schützen die natürliche Fettschicht der Hände. Herkömmliche Seife zeichnet sich meist durch einen basischen pH-Wert von zehn bis 12 aus. Mit Hinblick auf eine möglichst hohe Pflegewirkung ist hier dementsprechend noch „Luft nach oben“.

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Tipp Nr. 2: Die richtige Handschuhwahl

Handschuhe sind für viele eine ideale Lösung, um die Hände vor der direkten Kälte zu schützen. Doch auch hier lockt ein hohes Fehlerpotenzial. Wer sich für ein falsches Modell entscheidet, kann während des Tragens die Schutzschicht der Hände zerstören – oder zumindest angreifen.

Doch welche Handschuhe eignen sich eigentlich für die kalte Jahreszeit und den bestmöglichen Schutz der Hände? Wichtig ist im ersten Schritt, dass die Handschuhe aus einem atmungsaktiven Stoff bestehen. Baumwolle erfüllt in diesem Zusammenhang hohe Erwartungen.  Gleichzeitig verhindert die Atmungsaktivität, dass sich ein Wasserfilm bzw. Feuchtigkeit in dem Handschuh bilden kann.

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Tipp Nr. 3: Handcremes und andere Pflegeprodukte

Im Drogeriemarkt und im Fachhandel gibt es mittlerweile die unterschiedlichsten Handpflegeprodukte für schöne und sanfte Hände. Viele stellen sich – allein schon aufgrund der großen Auswahl – berechtigterweise die Frage, welches Produkt am besten dazu geeignet ist, die Haut optimal zu schützen. Eignen sich beispielsweise Öle oder Cremes besser zur Pflege? Und sollte man eher auf ein Produkt mit oder ohne Parfum zurückgreifen?

Wer unter besonders empfindlicher Haut leidet, sollte sich in der Regel kurz vom Arzt beraten lassen. Hier zeigt sich – meist im Rahmen einer Hautanalyse – dann auch, ob vielleicht spezielle Pflegeprodukte zum Einsatz kommen sollten.

Tipp Nr. 4: Gelegentliches Peeling für die Hände

Zwischendurch können die Hände auch von einem sanften, pflegenden Peeling profitieren. Durch die Anwendung werden abgestorbene Hautschüppchen entfernt. Genau das sorgt dafür, dass die betreffenden Areale wieder deutlich sanfter in Erscheinung treten können.  

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Hierbei ist es nicht zwingend notwendig, ein Peeling aus dem Drogeriemarkt oder vom Fachhändler zu beziehen. Wer möchte, kann sich sein Peeling-Produkt auch ganz einfach selbst herstellen. Ein Esslöffel grobes Salz und Olivenöl reichen schon aus, um die Hände mit einem komfortablen und angenehmen Peeling zu verwöhnen. Wer möchte, kann alternativ auch auf einen Mix aus Zucker und Handcreme setzen.

Unter kreisenden Bewegungen wird die Masse dann auf den Händen aufgetragen. Danach heißt es „Abspülen!“ und gegebenenfalls noch mit einem Öl nachpflegen.

(Achtung! Peelings stellen eine wunderbare Möglichkeit zur Hautpflege dar, sollten jedoch nicht allzu oft angewendet werden. Einmal in der Woche ist in der Regel vollkommen ausreichend.)

Tipp Nr. 5: Hydrotherapie

Die Geschichte der Hydrotherapie reicht bis in die Antike zurück. Hierbei handelt es sich um die Behandlung mit warmem und kaltem Wasser, die dabei helfen soll, die Durchblutung anzuregen. Die Hände werden hierbei zunächst unter kaltes und dann unter warmes Wasser gehalten. Danach wird der Vorgang mehrere Male wiederholt.

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Durch die verbesserte Durchblutung soll erreicht werden, dass wichtige Nährstoffe in die Hände transportiert werden. Genau das soll die Haut wiederrum geschmeidiger und glatter aussehen lassen.

Wie schnell bzw. ob sich der Effekt der Hydrotherapie im Einzelfall zeigt, kann selbstverständlich nicht genau vorhergesagt werden. Es dürfte sich aber durchaus lohnen, dem Ganzen zumindest eine Chance zu geben. Wer jedoch Probleme mit seinem Kreislauf hat, sollte aber im Zweifel vorher lieber einen Arzt zu Rate ziehen.

Tipp Nr. 6: Handmassagen

Handmassagen fördern ebenfalls die Durchblutung und fühlen sich noch dazu angenehm an. Mit Hilfe einer Handmassage lassen sich die Muskeln der Hände entspannen,…  ein Bereich, dem in dieser Hinsicht eher weniger Aufmerksamkeit zuteilwird.

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Generell reicht es eigentlich aus, die Hände selbst zu massieren. Wer möchte, kann jedoch auch einen Kosmetiksalon aufsuchen oder auf Partnermassagen setzen.

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