muskelaufbau

In Sportlerkreisen ist die Wirkung längst bekannt: Die nicht-essenzielle Aminosäure L-Arginin führt zu einer deutlichen Steigerung der Leistung – und dies sogar innerhalb kürzester Zeit. Die Aminosäure unterstützt beim Muskelaufbau und fördert gleichzeitig noch die Fettverbrennung. Ebenso sorgt sie für eine verbesserte Durchblutung – der nötige Wert an Sauerstoff sinkt und das Leistungsniveau verbessert sich. Besonders viel des Wunderstoffs steckt übrigens nicht in Fleisch, sondern in den Kürbiskernen.

Steigerung der Leistungsfähigkeit

Aufgrund dessen, dass es sich bei L-Arginin um eine nicht-essenzielle Aminosäure handelt, kann es der Körper in Notzeiten auch selbst produzieren. Doch funktioniert dies nicht immer, beziehungsweise nicht immer in ausreichender Menge.
Fatal wäre dies vor allem in Zeiten höchster Anspannung, bei psychischem oder körperlichem Stress, nach der Bewältigung von Krankheiten oder auch in Phasen härteren Trainings.

In solchen Fällen kann das L-Arginin im Körper häufig zur Mangelware werden. Dies hätte eine enorme Leistungsreduzierung, egal in welchen Bereichen, zur Folge. Führt man es dem Körper jedoch ganz gezielt zu, kann infolgedessen ein starker Leistungsanstieg beobachtet werden.

Unterstützung von Muskelaufbau, Immunsystem und Fettverbrennung

In einer Studie wurde herausgefunden, dass das L-Arginin zu einer 20-prozentigen Erhöhung der sportlichen Leistungsfähigkeit beitragen kann. Sogar die Wettlaufzeiten profitieren hiervon um zwei Prozent.

Der Grund: Die Freisetzung von Wachstumshormonen wird gefördert.
Die positiven Folgen sind, dass der Muskelaufbau sowie die Fettverbrennung gefördert und das Immunsystem aktiviert wird.

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Fettverbrennung anregen

L-Arginin anstelle von Viagra

Aus der Aminosäure wird Stickstoffmonoxid gebildet, welches für eine bessere Durchblutung sorgt.
Folglich führt eine regelmäßige Einnahme von L-Arginin zu einer ebenso gesteigerten Erektion des Mannes.

Erhöhung des Stickstoffmonoxid-Spiegels


Bei Stickstoffmonoxid (NO) handelt es sich um eine wichtige Substanz, welche aus der Aminosäure produziert wird.
Diese sorgt wiederum für eine Regulierung des Blutflusses im Körper und bekämpft schädliche Mikroorganismen.
Des Weiteren spielt die Substanz eine grundlegende Rolle in der Zellkommunikation.

Der Leistungsanstieg bei Athleten kommt auch daher, dass die Substanz reichlich im Körper des Sportlers vorhanden ist.
Gleichzeit ist L-Arginin auch eine Ausgangssubstanz für Hormone, wichtige Enzyme sowie für Kollagen und Bindegewebe.

Die Forschung von L-Arginin

Eine Gruppe von gesunden Männern wurde getestet.
Die Auswirkung des L-Arginins: Ein deutlich verbessertes Leistungsniveau und eine offensichtliche Hilfe bei der Senkung des Blutdruckwerts. Ebenso wurde hierdurch die benötigte Menge an Sauerstoff gesenkt, welche für sportliche Aktivitäten benötigt wird.

L-Arginin in Lebensmitteln und natürlichen Pflanzenproteinen

Natürliche Vorkommnisse in den folgenden proteinreichen Nahrungsmitteln:

  1. Hülsenfrüchte
  2. Nüsse
  3. Ölsaaten
  4. Fleisch
  5. Spitzenreiter: Kürbiskerne (enthalten vier Mal mehr des Werts als Fleisch)

Des Weiteren kann die Aufnahme auch über rein pflanzliche Proteinpulver erfolgen – so beispielsweise über Hanf- und Reisprotein.

Zum Anstieg der Leistung wird eine tägliche Dosis von ein bis zwei Gramm L-Arginin empfohlen.
Laut einer Studie kann die zusätzliche Verbindung mit beispielsweise Gewichtstraining nach bereits fünf Wochen zu einer Körperfettreduzierung verhelfen.

L-Arginin

Anwendung bei Krebs


Achtung: Hier ist jedoch Vorsicht geboten. Die Einnahme sollte ausschließlich und nur dann erfolgen, sofern der Therapeut/Arzt/Heilpraktiker dies individuell für sinnvoll erachtet.

Therapeuten setzen es beispielsweise begleitend zu Chemotherapien ein, um zur Linderung der Nebenwirkungen infolgedessen beizutragen – es wirkt schließlich entzündungshemmend, immunstärkend sowie auch durchblutungsfördernd.

Außerdem sah man aufgrund des Wundermittels sogar schon Tumore schrumpfen – eben aufgrund der immunstärkenden Eigenschaften. Jedoch waren hiervon nur manche Fälle betroffen.

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