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Vitaminreiches Wintergemüse: So kommen Sie gesund durch die kalte Jahreszeit

Der Winter ist die klassische Jahreszeit für Erkältungen, Grippe und andere Infekte. Mit einer ausgewogenen und vitaminreichen Ernährung lässt sich das eigene Immunsystem stärken und dadurch die Anfälligkeit für Infekte reduzieren. Welche Gemüsesorten haben im Winter Saison und sind echte Vitaminbomben? Worauf muss bei der Zubereitung von Wintergemüse geachtet werden, damit möglichst viele Nährstoffe darin enthalten bleiben? Auf diese Fragen rund um gesundes Wintergemüse geht dieser Artikel näher ein.

Vitaminreiches Wintergemüse: diese Sorten sind ideal

Während der Wintermonate haben vor allem Kohlsorten und Wurzelgemüse Saison, denn sie wachsen auch bei niedrigen Temperaturen und kommen teilweise sogar mit Frost zurecht. Einige Sorten lassen sich übrigens wunderbar im heimischen Gemüsegarten anbauen und ganz frisch ernten.

Vitaminreiche Wintergemüsesorten im Überblick:

  • Grünkohl
  • Rosenkohl
  • Rote Bete
  • Kürbis
  • Möhren
  • Sellerie

Grünkohl: das Nährstoffwunder aus dem Wintergarten

Grünkohl gehört zu den besonders ergiebigen Nährstofflieferanten unter der Auswahl von Wintergemüse und kann das Immunsystem des Menschen stärken. Er enthält verschiedene Vitamine wie beispielsweise rund 100 Milligramm Vitamin C auf 100 Gramm Grünkohl. Auch die Vitamine A, E, K sowie verschiedene B-Vitamine kommen in Grünkohl reichlich vor. Zudem ist er eine wichtige Quelle für Zink, Eisen, Magnesium und Calcium. Verarbeiten lässt sich Grünkohl ganz klassisch zu Eintopf oder als Beilage zu Kartoffeln. Er kann jedoch auch roh verzehrt werden und Bestandteil eines bunten Salattellers oder gesunden Smoothies sein.

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Rosenkohl als Spender für Vitamin C

Ähnlich wie Grünkohl enthält auch Rosenkohl jede Menge Vitamin C, nämlich genau genommen 112 Milligramm auf 100 Gramm Rosenkohl. Das Macht ihn zum Spitzenreiter unter den winterlichen Gemüsesorten. Hinzu kommen weitere wichtige Nährstoffe wie Folat, Eisen, Kalium, Magnesium und Vitamin K. Neben der Zubereitung als Gemüsebeilage eignet sich Rosenkohl auch wunderbar als Ofengemüse, für Suppen und Eintöpfe.

Mit Rote Bete fit durch den Winter

In der Liste der vitaminreichen Wintergemüsesorten darf selbstverständlich auch Rote Bete nicht fehlen. Die unscheinbar aussehenden Rüben enthalten nämlich große Mengen Folsäure, B-Vitamine, Eisen, Kupfer, Kalium, Phosphor, Magnesium, Calcium und Zink. Wer Rote Bete in den winterlichen Speiseplan integrieren möchte, der kann damit Carpaccio zubereiten oder Rote Bete als Bestandteil von Suppen, Eintöpfen und Smoothies verwenden.

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Weitere winterliche Gemüsesorten mit hohem Nährstoffgehalt

Damit die Abwechslung auf dem Speiseplan im Winter nicht zu kurz kommt, können noch viele weitere Gemüsesorten zu leckeren Gerichten verarbeitet werden. Kürbisse haben ab dem Herbst Hochsaison und sind in einer großen Sortenvielfalt erhältlich. Auch Möhren sind ein klassisches Wintergemüse und enthalten Carotinoide, welche im Körper zu Vitamin A umgewandelt werden. Ebenso eignet sich Sellerie als Nährstoffquelle für eine ausgewogene Ernährung im Winter.

Allgemeine Tipps: so bleiben Nährstoffe im Wintergemüse erhalten

Nicht nur mit der Wahl der Gemüsesorten für den winterlichen Speiseplan nimmt man Einfluss auf die eigene Vitaminversorgung. Auch die Lagerung und Zubereitung sind wichtige Aspekte, um den Nährstoffgehalt nicht drastisch zu senken und von den vielen gesunden Inhaltsstoffen des Gemüses zu profitieren.

Grundsätzlich sollte Wintergemüse möglichst kurz gelagert und schnell verbraucht werden. Als Lagerplatz eignen sich kühle, dunkle Orte besonders gut. Vor dem Verzehr oder der Zubereitung beim Kochen ist es sinnvoll, dass Gemüse nur kurz unter fließendem Wasser abzuwaschen. Beim Wässern in einer Schale mit Leitungswasser hingegen gehen viele Nährstoffe verloren.

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Außerdem lässt sich der Nährstoffgehalt mit der richtigen Zubereitungsform schützen. Im Idealfall wird Wintergemüse mit wenig Wasser und Fett gekocht. Dazu bietet sich das Dünsten als Zubereitungsform an. Wichtig ist, dass Gemüse so kurz wie möglich gedünstet oder gekocht wird, um möglichst viele wertvolle Nährstoffe zu erhalten.

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