Rollschuhfahren

Es gibt viele Sportarten, die als Wundermittel bei allerhand Erkrankungen gelten. Allerdings sind diese nicht immer so leicht zugänglich. Nicht jeder hat ein Schwimmbad um die Ecke und ein gutes Fahrrad muss man sich auch erstmal leisten können. In solchen Fällen sollte man mal einen Blick auf das Rollschuhfahren werfen.

Rollschuhfahren und Inlineskating

Doch zunächst müssen wir erstmal den Unterschied zwischen Inlineskating und Rollschuhfahren klären. Inlineskates sind das, was man heutzutage am meisten sieht, wenn Schuhe und Rollen kombiniert werden. Hierbei sind die Rollen unter der Sohle in einer Reihe angeordnet, was für die in den 90er Jahren aufgekommenen Schuhe namensgebend war.

Rollschuhe gibt es schon viel länger. Bereits um 1800 fanden die Schuhe auf Rädern ihren Weg in den Freizeit-Alltag vieler Menschen. Hier sind die Rollen, meistens vier, in zwei Achsen angeordnet. Ein Stopper an der Spitze des Schuhs komplettiert das Sportgerät. Was macht den Rollschuh jetzt aber so gesund?

Rollschuhe

Die gesundheitlichen Vorteile der Schuhe auf Rollen

Der Unterschied zu den Inlineskates ist hier ein erster Faktor, da durch die zweiachsige Anordnung der Rollen die Verletzungsgefahr erheblich gesenkt wird. Auf den Schuhen umzuknicken, wird ungemein erschwert und auch das Bremsen ist durch den eingebauten Stopper nicht wirklich technisch anspruchsvoll. Rollschuhfahren kann somit jeder und das Lernen nimmt kaum Zeit in Anspruch.

Ist man nun erstmal unterwegs, befindet man sich in einer flüssigen Fahrbewegung. Das hat viele Vorteile, die damit anfangen, dass man seine Koordinationsfähigkeiten erheblich trainiert. Also etwas, dass bei anderen Aktivitäten aber auch im Alltag äußerst nützlich sein kann.

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Zudem schont eine flüssige Bewegung die Gelenke, was auch dem Radfahren und Schwimmen stets zugutegehalten wird. Das ist ein Vorteil gegenüber dem Laufen. Auch der Rücken kommt bei dieser Bewegung gut weg, was besonders für den unteren Rücken gilt, welcher sogar trainiert wird.

Wer jedoch seinen ganzen Körper effektiv trainieren will, der sollte sich mal in dem Online-Sportmagazin CardioWelt auf cardiowelt.de umschauen, um Sportgeräte und mehr fachkundig vergleichen zu können.

Um die vielen Vorteile jedoch genießen zu können, sollte stets eine moderate und entspannte Laufgeschwindigkeit angepeilt werden. Mit dieser kann man nämlich auch noch andere Vorzüge genießen. Läuft man nicht allzu schnell, schont das das Herz-Kreislauf-System. Rollschuhfahren ist also ein perfektes Sportprogramm für die Menschen, die etwaige Probleme haben. Auch die effektive Fettverbrennung bekommt bei einem mäßigen Tempo definitiv ihr Fett weg.

Macht man Sport, trainiert man zwangsläufig auch die körpereigene Ausdauer. So auch mit dem Rollschuhfahren, was zusätzlich durch ein gesundes Muskeltraining ergänzt wird. Po, Beine und der untere Rücken sind hier die am meisten beanspruchten Körperteile.

schutzkleidung-Rollschuhfahren

Gibt es auch Nachteile?

Das Risiko zu fallen, ist immer da. Das kann besonders bei einem Sturz auf Asphalt, wo man in der Regel fährt, bei voller Fahrt zu Verletzungen führen. Hier ist zunächst einmal eine hochwertige Schutzausrüstung gefragt. Der unverzichtbare Helm sollte definitiv durch Schoner für die Ellbogen und Knie ergänzt werden.

Doch auch damit kann es zu Verletzungen kommen, wenn einen der Aufprall an sich schon gefährdet. Als Beispiel sind hier Menschen mit Osteoporose zu nennen, deren Knochen leichter als gewöhnlich brechen können. Ähnliches gilt auch für ältere Menschen.

Auch akut kranke Personen oder Menschen, die motorisch nicht dazu in der Lage sind, adäquat rollschuhzufahren, sollten Abstand von dieser Betätigung nehmen.

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