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Von Zeit zu Zeit fällt es wohl jedem Menschen manchmal schwer, am Abend in den Schlaf zu finden. Dies ist zumindest bei rund 40 Prozent der Deutschen ab und zu der Fall – behandlungsbedürftig sind diese Schlafprobleme laut der Meinung von Schlafforschern jedoch kaum.

Für diese Situationen stehen darüber hinaus zahlreiche Hausmittel zur Verfügung, die dabei helfen sollen, zeitnah einzuschlafen. Verwiesen wird in diesem Zusammenhang beispielsweise oft auf die traditionelle warme Milch mit Honig, andere greifen gerne zu einem Glas Rotwein. Doch auch die Beliebtheit der Anwendung von Pulver aus Bio-Ashwagandha wächst stetig, wenn es darum geht, Schlafprobleme auf natürliche Art zu lindern.

Welche weiteren Hausmittel tatsächlich für einen guten und erholsamen Schlaf sorgen, erklärt der folgende Beitrag.

Besser einschlafen mit warmen Getränken

Ein wohliges Gefühl wird durch eine heiße Milch mit Honig definitiv ausgelöst. Aus diesem Grund wird das Getränk oft als Einschlafhilfe angepriesen.

Allerdings geht es dabei weniger um die Inhaltsstoffe, sondern vielmehr um die Wärme. In Milch sind zwar sowohl die Aminosäure Tryptophan als auch das Hormon Melatonin enthalten, die schlaffördernd wirken, jedoch gestaltet sich die Konzentration viel zu gering, um entsprechende Auswirkungen zu spüren.

Wirklich förderlich wirken dagegen Baldrian- oder Lavendeltee. Die Nerven werden durch diese Getränke nachweislich beruhigt, sodass einfacher in den Schlaf gefunden werden kann.

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Pflanzen und Haferflocken für erholsamen Schlaf

Neben den bereits erwähnten Tees aus Baldrian oder Lavendel wird jedoch auch die Kombination von Melisse, Baldrian und Hopfen von Experten empfohlen. Die Wirkungen dieser Heilpflanzen ergänzen sich nämlich gegenseitig. So wirken sie entspannend, schlaffördernd und beruhigend.

Darüber hinaus lässt sich die Nachtruhe auch durch Haferflocken unterstützen. Dieses Lebensmittel wirkt beruhigend auf die Nerven, außerdem wird der Cortisolspiegel normalisiert. Daneben ist auch natürliches Melatonin in dem Getreide enthalten.

Verzichtet werden sollte vor dem Einschlafen im Übrigen auf Rosmarin und Ingwer, da diese beiden Gewürze eine anregende Wirkung aufweisen. Wassertreibend wirken dagegen Petersilie und Brennnessel – ein schnelles Einschlafen wird somit auch durch diese Kräuter nicht unbedingt unterstützt.

Besser einschlafen mit Rotwein?

Grundsätzlich wird davon abgeraten, Alkohol als Hilfe zum Einschlafen zu nutzen. Zwar gelingt der Weg in den Schlaf unter Alkoholeinfluss in der Regel recht zügig, jedoch gestaltet sich die Nachtruhe kaum erholsam, da der Körper den Alkohol wieder abbauen muss – ruhen kann er so nicht.

Sogar, wenn es sich lediglich um einen kleinen „Schlummertrunk“ handeln sollte, ist dieser als Einschlafunterstützung nicht zu empfehlen. Wird jeden Tag ein wenig Alkohol vor dem Schlafengehen konsumiert, kann sich laut Schlafforschern schließlich auch dadurch eine Sucht entwickeln.

Der Internettrend: Bananenwasser

Im Internet berichten außerdem zunehmend mehr Menschen von einem Tee, der Zimt und Banane enthält und bei Schlaflosigkeit ein wahres Wundermittel darstellen soll. Um den Tee zuzubereiten, wird eine geschälte reife Banane für zehn Minuten in kochendes Wasser gegeben. Danach folgt ein wenig Zimt und das Bananenwasser ist fertig.

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Allerdings konnte seine schlaffördernde Wirkung bis heute noch nicht wissenschaftlich belegt werden. Der Effekt lässt sich wohl eher darauf zurückführen, dass warme Getränke generell für Entspannung sorgen, außerdem enthalten Bananen Magnesium, welches die Muskelentspannung zusätzlich fördert.

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