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Gesichtspflege für strahlende Haut: Warum viel nicht immer gut ist

Ein ebenmäßiges und strahlendes Hautbild ist der Traum vieler Frauen. Um der Gesichtspartie ein natürliches Strahlen zu verleihen wird geschminkt, gecremt und gepeelt was das Zeug hält. Viel zu oft wird hier jedoch über die Grenzen hinausgeschossen. Zwar möchte man der Haut nur Gutes tun, meist ist aber das Gegenteil der Fall. Zu viele Produkte und Schritte in der Pflegeroutine wirken sich negativ auf das Hautbild aus. Der Fokus sollte hier viel mehr auf schonende, aber gründliche Gesichtspflege gelegt werden.

Hauttyp ermitteln: Der erste Schritt zu ebenmäßiger Haut

Jeder Mensch hat eine individuelle Hautstruktur und benötigt daher auch spezielle Pflege. Schließlich können die falschen Produkte zu Irritationen, trockener Haut oder sogar zu Unreinheiten führen. Die Gesichtspflegeroutine sollte daher immer auf den eigenen Hauttyp abgestimmt werden. Hier wird zwischen vier verschiedenen Typen unterschieden:

Normale Haut

Normale Haut ist meist sehr ausgeglichen. Sie gilt als das reinste und schönste Hautbild. Kurzum, Menschen mit normaler Haut müssen nicht viel Zeit in Ihre Gesichtspflege stecken. Unreinheiten oder fettige Hautpartien kommen hier nur sehr selten vor. Daher reicht ein sanfter Reinigungsschaum in Kombination mit einer leichten Tagescreme vollständig aus, um die Haut zu pflegen.

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Trockene Haut

Trockene Haut hingegen neigt zu Schuppenbildungen und Fältchen. Vor allem der Bereich an den Wangen ist oft sehr trocken und gereizt. Für die Pflege von trockener Haut benötigt es Feuchtigkeit, Feuchtigkeit und noch mehr Feuchtigkeit. Am besten kommen hier sogar schwere Öle zum Einsatz, da diese einen Ölfilm auf der Haut hinterlassen. Aggressive Reinigungsprodukte sind hier fehl am Platz. Diese können die Haut nur unnötig austrocknen.

Fettige Haut

Im Gegensatz zu trockener Haut ist hier die Talgproduktion erhöht. Dies wiederum führt zu glänzenden Hautstellen, insbesondere in der T-Zone. Doch auch Pickel, Mitesser und anderen Unreinheiten kommen vermehrt vor. Hier werden gerne auch Porenreiniger eingesetzt, um überschüssigen Talg zu entfernen. Eine regelmäßige Reinigung der Haut sowie eine wasserbasierte Gesichtspflege ist bei fettiger Haut auch sehr wichtig. Rückfettende Cremes wiederum führen zu noch mehr Glanz.

Mischhaut

Bei Mischhaut handelt es sich um eine Kombination aus fettiger und trockener Haut. Während der Bereich an den Wangen meist zu Trockenheit neigt, kommt es in der T-Zone häufig zu glänzenden Stellen. Hier ist wichtig, milde Produkte zu verwenden, welche die Haut nicht noch mehr irritieren. Bei der Creme kann gerne auf zwei verschiedene Produkte zurückgegriffen werden.

Make-up entfernen ohne Rückstände: Die Haut muss atmen

Gründliche Gesichtspflege beginnt immer mit der Entfernung des Make-ups. Wer im Alltag auf Foundation, Puder, Lidschatten und Co. zurückgreift, sollte vermehrt den Fokus auf eine gründliche Gesichtsreinigung legen. Make-up sollte immer vor dem zu Bett gehen entfernt werden. Ansonsten können die Rückstände die Poren verstopfen. Dies wiederum führt zu einer vermehrten Talgproduktion und Unreinheiten. Für die Entfernung von Make-up reicht Wasser alleine jedoch nicht aus. Hier braucht es schon spezielle Produkte, um die Haut gründlich zu reinigen. Im ersten Schritt sollte das grobe Make-up mit einem Abschminktuch oder einem ölhaltigen Reinigungsgel entfernt werden. Danach wird die Haut noch einmal mit einem milden Reinigungsschaum von allen Rückständen befreit. Wer möchte, kann an dieser Stelle nun auch noch Rosen- oder Gesichtswasser benutzen. Dies wirkt klärend und versorgt die Haut mit wichtigen Nährstoffen. Erst danach, geht es ans eincremen. Viele Make-up-Produkte trocknen die Haut den Tag über aus. Daher sollte nach dem Abschminken immer Feuchtigkeitscreme verwendet werden. In den kalten Wintermonaten wiederum kann auch gerne ein Gesichtsöl benutzt werden.

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Mythen und was dahintersteckt

Eine gesunde und strahlende Haut ist das Ergebnis einer guten Gesichtspflege – wahr oder falsch? Die Beauty-Welt steckt voller Mythen, gerade, wenn es um die Pflegeroutine der Haut geht. Welches Produkt ist das beste? Welche Behandlung sollte vermieden werden? Und hilft viel tatsächlich viel? Wir werfen einen Blick hinter die Kulissen.

Mythos Nr. 1: Preiswerte Produkte sind weniger effektiv
Viele Menschen denken, dass teure Gesichtspflegeprodukte besser sind als ihre günstigeren Gegenstücke. Aber das ist nicht unbedingt der Fall. Es stimmt, dass teurere Produkte oft bessere Inhaltsstoffe enthalten. Doch auch preiswerte Produkte können die Haut optimal versorgen. Wichtig ist es hier jedoch, auf die Zusammensetzung des Produkts zu achten.

Mythos Nr. 2: Man benötigt viele Produkte für eine effektive Gesichtspflege

Auch hier handelt es sich wieder um einen Mythos. Die optimale Gesichtspflege-Routine sollte aus einer milden Reinigung, einer Feuchtigkeitscreme und zusätzlich im Frühling und Sommer aus einer Sonnencreme bestehen. Mehr braucht es bei gesunder Haut auch nicht. Optional können noch Seren und spezielle Toner mit in die Gesichtspflege eingebaut werden.

Mythos Nr. 3: Peelings sind gut für die Haut

Peelings entfernen abgestorbene Hautzellen und sorgen für eine glatte Haut. Werden Peelings jedoch zu häufig angewendet, kann dies tatsächlich mehr Schaden als Nutzen bringen. Durch zu starkes Schrubben wird die Hautbarriere geschwächt. Dies wiederum führt zu Trockenheit und Irritationen. Ein Peeling sollte daher maximal einmal pro Woche verwendet werden.

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