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Wie ungesund sind Fleisch und Wurst?

Fleisch und Würstchen gehören zu den traditionellen Favoriten auf dem Grill. Dabei sind Würstchen und Hot Dogs oft mit ungesunden Chemikalien belastet und der regelmäßige Verzehr von zu viel verarbeitetem Fleisch kann das Krankheitsrisiko erhöhen.

Diese Produkte werden verarbeitet, was zu einem höheren Risiko für Herzkrankheiten, Diabetes und anderen gesundheitlichen Problemen, wie zum Beispiel einen Schlaganfall führt. Was Fleisch und Wurst ungesund macht und wie genau die Gesundheit negativ beeinflusst wird, wird im Folgenden erläutert.

Wie werden Fleisch und Wurst eingestuft?

Es gibt Länder in denen haben Fleisch und Wurst eine gute Reputation, zum Beispiel in den USA. Obwohl das US-Landwirtschaftsministerium Wurst und Fleisch als eiweißhaltige Lebensmittel einstuft, sind die meisten Nährstoffe in diesen Produkten ungesund.

Auch in Deutschland gehören Fleisch und Wurst für viele Menschen zu den Lebensmitteln, die häufig auf dem Speiseplan stehen. Unabhängig davon, ob es junge Menschen sind oder ältere Menschen. Dabei ist verarbeitete Wurst ganz besonders ungesund.

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Was ist verarbeitetes Fleisch?

Im Wesentlichen handelt es sich bei verarbeitetem Rind-, Schweine- oder Hühnerfleisch um Fleisch, das in irgendeiner Weise verändert wurde, um den Geschmack zu verbessern oder die Haltbarkeit zu verlängern.

Zu den verschiedenen Methoden der Fleischverarbeitung gehören Räuchern, Pökeln, Fermentieren und Salzen. Auch chemische Konservierungsmittel werden verwendet, um die Haltbarkeit des Fleisches zu verlängern.

Selbst die italienische Wurst ist ungesund

Die italienische Wurst ist hierzulande zwar sehr beliebt, ein Blick auf die Nährwerte zeigt aber, dass sie dem Körper nicht guttut.

Sie hat zum Beispiel 20,5 Gramm Gesamtfett, 2,6 Gramm mehrfach ungesättigte Fette, 12,8 Gramm einfach ungesättigte Fette und sieben Gramm gesättigte Fette. Auch wenn die italienische Wurst kein Transfett enthält, die schädlichste Art von Fett, ist ihr regelmäßiger Verzehr dennoch ungesund.

Das Krankheitsrisiko steigt

Eine Studie hat ergeben, dass verarbeitetes und rotes Fleisch mit einem höheren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden ist. Menschen, die täglich 50 Gramm oder mehr als 50 Gramm verarbeitetes Fleisch pro Woche essen, haben ein höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

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Rotes Fleisch erhöht die Gefahr an Krebs zu erkranken

Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) hat Wurst und unverarbeitetes rotes Fleisch als wahrscheinlich krebserregend eingestuft. Fleisch, das zwei Gramm Natrium oder mehr enthält, gilt als ungesund. Trotz des hohen Natriumgehalts hat Wurst wenig, bis gar keinen Nährwert und sollte von Menschen, die sich salzarm ernähren, am besten gemieden werden.

Selbst eine kleine Portion Fleisch oder Wurst enthält 400 Milligramm Natrium oder 18% der empfohlenen Tagesdosis. Die Natriummenge in Wurst hängt von den Zutaten ab, einschließlich Konservierungsstoffen und Geschmacksverstärkern. Eine typische Portion 15 Gramm-Wurst enthält etwa 500 Milligramm Natrium und eine große Portion Wurst kann bis zu 1.500 Milligramm enthalten.

Um den Natriumgehalt in Fleisch und Wurst zu begrenzen, sollten Verbraucher natriumarme Fleischstücke oder pflanzliche Eiweißalternativen wählen. Wenn sie auswärts essen gehen, sollten sie auch auf den Natriumgehalt der verwendeten Gewürze achten. Viele Restaurants verwenden stark natriumhaltige Gewürze. Personen, die sich salzarm ernähren möchten, sollten deshalb Restaurants meiden oder dort auf Fleisch verzichten bzw. die Küche um die Verwendung anderer Gewürze bitten.

Fleisch lässt die Haut schneller altern

Natrium kann die Haut auf verschiedene Weise schädigen. Sowohl Salz als auch Natriumnitrate sind dafür bekannt, dass sie dem Körper Feuchtigkeit entziehen, und beides zusammen kann dazu führen, dass die Haut anschwillt. Ein Übermaß an Salz kann zu geschwollenen Augen, Fingern, Füßen und im Gesicht führen. Ein Übermaß an Salz kann auch zu Wassereinlagerungen führen. Zudem führt häufiger Fleischkonsum zu einer blassen Hautfarbe, wobei betroffene Personen oft als ungesund wahrgenommen werden.

Fleisch enthält einen hohen Anteil an Natriumnitrat, einem Konservierungsmittel. Dieser Stoff lässt die Haut altern, indem er Kollagen und Elastin abbaut. Kollagen und Elastin sind lebenswichtige Proteine, die dazu beitragen, die Form der Haut zu erhalten. Ohne diese Proteine beginnt die Haut zu erschlaffen und Falten zu bilden. Es lohnt sich, den Fleischkonsum einzuschränken, wenn die Haut jung und strahlend bleiben soll.

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Fleisch beinhaltet viel Fett

Fleisch und Wurst führen aber noch zu weiteren gesundheitlichen Nachteilen. Ihr Konsum führt oft zu einer Gewichtszunahme und einem Anstieg des „schlechten“ LDL-Cholesterins. Ein hoher Gehalt an gesättigten Fettsäuren kann das Risiko von Herzkrankheiten und Schlaganfällen.

Das Fazit

Der Verzicht auf Fleisch kann für manche Menschen schwer zu verstehen sein, aber das Wissen um die Vorteile kann denjenigen, die sich mit dem Gedanken nicht anfreunden können, helfen, eine fundierte Entscheidung über ihren Ernährungsstil zu treffen. Der Körper braucht nur wenige Wochen, bis er sich umgestellt hat und danach werden Verbraucher, die kein Fleisch mehr essen, die vielen gesundheitlichen Vorteile spüren, die der Verzehr von frischen Lebensmitteln, wie Obst und Gemüse bringt.

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